7.08.17

Defekte Batterien, überhitzte Kühlersysteme und Falschtanken!

ARBÖ Rittenbacher: „Deutlich mehr Autopannen wegen der Hitze!“

Für den ARBÖ bedeutet die derzeitige Hitzeperiode im Burgenland ein deutliches Plus an Panneneinsätzen: „Gestern haben wir gut ein Drittel mehr Pannenfahrten gezählt“, sagt Gabi Rittenbacher, Landesdirektorin des ARBÖ Burgenland. „Im Juli mußten die ARBÖ-Techniker 650 Mal ausrücken. Das waren 30 Prozent mehr Einsätze als im Juni!“

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Hauptgrund sind streikende Batterien. Für diese sind die hohen Temperaturen ebenso schädlich wie extreme Minusgrade im Winter. Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen zu einem Kurzschluss, was zum Totalausfall führt. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher als bei kühlerem Wetter. Neben defekten Akkus waren überhitzte Kühlersysteme der häufigste Einsatzgrund. Der ARBÖ rät, (bei kaltem Motor!) das Kühlwasser zu kontrollieren und gegebenenfalls bis zur Maximalmarkierung aufzufüllen.

 

Eine Auffälligkeit bei den Panneneinsätzen in den letzten Tagen: „Viele Autofahrer vertun sich und betanken ihr Fahrzeug falsch! Gestresst und abgelenkt durch die Hitze greifen sie zum falschen Zapfhahn und füllen falschen Treibstoff in ihr Fahrzeug“, berichtet Rittenbacher. „Die ARBÖ-Techniker müssen den Kraftstofftank auspumpen und den richtigen Sprit einfüllen, damit eine Weiterfahrt möglich wird.“