30.12.16

Die wichtigsten Neuerungen für das Autojahr 2017!

Gerhard Graner, Experte des ARBÖ Burgenland informiert!

Gerhard Graner, Experte des ARBÖ Burgenland

„Der ARBÖ hat das Wichtigste zum Autojahr 2017 zusammengefasst“, sagt Gerhard Graner, Experte vom ARBÖ Burgenland. „Im Speziellen hat die Gesetzgeber auf die größere Zahl von Pkw mit Alternativantrieben reagiert, doch auch der Bußgeldkatalog wurde erweitert“, betont Graner.

E-Auto-Förderung: Offiziell können ab März die Anträge zur Ankaufsförderung für Elektroautos und Plug-In-Fahrzeuge gestellt werden. Stichtag der Gültigkeit ist aber bereits der 1. Jänner 2017. Der Ankauf von reinen E-Fahrzeugen wird mit 4.000 Euro gefördert, die Anschaffung von Plug-In-Autos wird mit 1.500 Euro unterstützt.

Grüne Kennzeichen: Elektro- und Wasserstofffahrzeuge bekommen künftig eigene Kennzeichen: Durch die grüne statt schwarzer Schrift sind diese Fahrzeuge leicht von konventionell betriebenen Autos zu unterscheiden und es können leichter Vergünstigungen für solche Fahrzeuge vorgesehen werden, wie etwa kostenfreies Parken oder die Erlaubnis zur Benutzung der Busspuren.

Neue Zusatztafel: Eine Zusatztafel zum Verkehrszeichen „Halten und Parken verboten“, die das Symbol eines Steckers zeigt, besagt, dass künftig an dieser Stelle ausschließlich E-Fahrzeuge zum Aufladen der Batterie stehen dürfen.

Fotobeweis: Wer wegen einer Geschwindigkeitsübertretung auf Österreichs Straßen geblitzt wird, kann künftig auch wegen anderer Verkehrsdelikte belangt werden. Etwa wenn auf dem Radarfoto zu sehen ist, dass ohne Freisprecheinrichtung telefoniert wurde.

Verlängerung Probeführerschein: Mit 1. Juli 2017 wird die Probezeit für den Führerschein von zwei auf drei Jahre verlängert. Zusätzlich wird das Delikt „Benützung von Mobiltelefonen am Steuer“ in den Katalog der Delikte aufgenommen. Wer also während der Probezeit beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung erwischt wird, muss mit einer Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre rechnen.

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Alkolocks: Ab Mitte des Jahres soll das alternative Bewährungssystem einen fünfjährigen Pilotversuch starten. Nach der Hälfte der Entzugsdauer kann sich der betroffene Autofahrer einen Alkomaten in sein Fahrzeug einbauen lassen.