5.12.16

„Umsteck-Moral“ bei Burgenländern sehr hoch!

„Burgenländer vorbildlich bei Winterreifen“!

In den vergangenen Tagen hat der ARBÖ österreichweit in den Prüfzentren geprüft, wie viele Fahrzeuge bereits mit Winterreifen ausgestattet sind. Das erfreuliche Ergebnis: Die Autofahrer nehmen die Winterreifenpflicht ernst, und die „Umsteck-Moral“ ist – speziell bei den Burgenländern – sehr hoch.

 Von 700 Fahrzeugen waren noch 75 auf Sommerreifen unterwegs. „Besonders vorbildlich sind die Burgenländer: Von den 111 geprüften Autos waren nur acht auf Sommerreifen unterwegs“, lobt ARBÖ Burgenland-Präsident Dr. Peter Rezar die heimischen Pkw-Lenker. „Das bedeutet, über 90 Prozent der Autofahrer haben die bei Schneefahrbahn gesetzlich vorgeschriebene Bereifung am Auto montiert. Sie leisten damit ihren Beitrag für mehr Verkehrssicherheit im Winter.“

 Die richtige Bereifung schützt nicht nur in gefährlichen Situationen, sondern auch bei rechtlichen Problemen: Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen kann zu einem Verwaltungsstrafverfahren mit bis zu 5.000 Euro Strafe führen. Zusätzlich kann nach einem Unfall einem Lenker ohne den vorgeschriebenen Pneus am Pkw grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden.

 Seit 1. November gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen Autos mit Winterreifen ausgestattet sein, sobald die Straßen mit Schneematsch, Schnee oder Eis bedeckt sind.