Räderwechsel


Von „O“ bis „O“

Von Oktober bis Ostern – so lautet die Faustregel, die besagt wie lange Winterreifen montiert sein sollten. Offiziell endet die situative Winterreifenpflicht in Österreich am 15. April.  Viele Autofahrer wecken dann die Sommerpneus aus dem Winterschlaf und stehen vor der Frage „Selbst montieren oder montieren lassen?“ Wir empfehlen: „Montieren lassen“.


Radwechsel nur vom Profi

Die ARBÖ-Techniker verwenden beim Radwechsel nicht nur geeignetes Werkzeug, das gewährleistet, dass die „Patschen“ richtig sitzen, sie überprüfen unter anderem auch ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Sind sie das nicht, sollte die Achsgeometrie vermessen werden. Eine Abweichung in der Geometrie führt nicht nur zu höherem Reifenverschleiß, bei heftigen Brems- und Lenkmanövern besteht die Gefahr, dass das Auto nicht mehr verkehrssicher reagiert. Außerdem empfehlen wir die Stärke der Bremsbeläge der Scheibenbremsen zu überprüfen.  

Gehen Sie weder bei Verbrauch noch bei Sicherheit Kompromisse ein und vereinbaren Sie am besten gleich einen Radwechsel-Termin in Ihrem ARBÖ-Prüfzentrum.


Sommerreifen aus- und Winterreifen einlagern

Vor der Einlagerung der Winterreifen sollte der Reifen auf Beschädigungen überprüft und die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt die Profiltiefe mehr als vier Millimeter und weisen die Pneus keine Schäden auf, können sie getrost bis zum nächsten Winter schlafen. Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien; Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen "Felgenbaum", aufbewahren. Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können.

ARBÖ-Tipp: Luftdruck vor der Lagerung leicht erhöhen und Reservereifen auf Druck und Beschädigungen kontrollieren.