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ARBÖ fliegt Wachkoma-Patienten mit Ambulanz-Jet heim

Pressetext

ARBÖ-Sicherheits-Pass deckt Kosten für Rückflug aus Deutschland nach Wien

Wie rasch ein nettes Familientreffen zur Tragödie werden kann, mussten Herr und Frau L. am eigenen Leib erfahren: Bei einem Besuch des Ehepaares bei ihrer in Deutschland lebenden Tochter, verunfallte der Vater schwer und fiel in ein Wachkoma. Nach medizinischer Abklärung flog der ARBÖ den Patienten jetzt per Ambulanz-Jet nach Hause. Sofort nach der Landung in Schwechat wurde Herr L. von einem heimischen Ärzteteam ins UKH Meidling gebracht.

Seit 25 Jahren lebt die Tochter von Herrn und Frau L. mit ihrer Familie in Essen (Deutschland). Zweimal jährlich besuchen die Eltern ihre Tochter. So auch heuer, doch am 12. Oktober geschah das Unfassbare: Herr L. überquerte eine Kreuzung am Zebrastreifen und wurde plötzlich frontal von einem Fahrzeug erfasst. Der Unfall hatte schwerwiegende Folgen: Mit schwerem Schädel- Hirntrauma und mehreren komplizierten Frakturen wurde der 69-jährige Wiener in das Universitätsklinikum Essen eingeliefert. Als Folge der schweren Schädelverletzung kamen zu allem Unglück noch Gehirnblutungen, die ein Wachkoma verursachten.

In dieser Notsituation erinnerte sich die völlig geschockte Frau L. daran, dass ihr Mann seit 20 Jahren Mitglied beim ARBÖ ist. Auch einen ARBÖ-Sicherheits-Pass hatte ihr Gatte zu Glück gekauft. Über den hilfreichen Nachbarn aus Wien wurde der ARBÖ-Reisenotruf eingeschaltet. Die erfahrenen Mitarbeiter des ARBÖ-Reisenotrufs, machten sich sofort an die Organisation der Krankenrückholung. "Es war nicht sicher, ob wir Herrn L. in diesem Zustand überhaupt nach Hause holen können", berichtet Sandra Kohl vom ARBÖ-Reisenotruf. Aufgrund der medizinischen Expertise entschlossen sich der ARBÖ und sein Partner, IFRA, für einen sich für eine Rückholung mittels Ambulanz-Jet. Schon einen Tag später, landete der Ambulanz-Jet in Wien-Schwechat, mit Herrn L. an Board. "Um 13:15 Uhr in Wien gelandet, wurde Herr L. ohne Komplikationen ins UKH Meidling überstellt", so Kohl.

"Wir waren alle ganz verblüfft, dass das Ganze so schnell abläuft - Das hätten wir uns nicht gedacht!", zeigte sich Frau L. positiv überrascht. Lobende Worte fand sie auch für das Ärzteteam des Universitätsklinikums Essen und die deutsche Polizei, die ihr über die "Opferhilfe" zur Seite stand. "Auch wenn das Schicksal meines Gatten ungewiss ist, ihn in Wien zu wissen beruhigt und erleichtert so manchen schweren Weg ins Krankenhaus", ist Frau L. erleichtert. Sie ist sehr froh, dass ihr Ehemann einen ARBÖ-Sicherheits-Pass gekauft hat, denn der ARBÖ-Sicherheits-Pass deckt die Kosten des Transportes von Herrn L. zur Gänze, die über 10.000 Euro ausmachen.

Das gesamte ARBÖ-Team wünscht Herrn L. alles Gute und seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.



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Rückholung per Ambulanz-Jet: Die Berufsrettung Wien übernimmt Herrn L. in Wien Schwechat für die Überstellung ins UKH Meidling.

Fotocredit: ARBÖ/Hetzmannseder

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