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ARBÖ: Auch im Krisenjahr zahlten Autofahrer kräftig Steuern 18.02.2010


Automotive Steuern auf zweithöchstem Niveau - Kein Grund für Steuererhöhungen


Die Autofahrerinnen und Autofahrer haben dem Finanzminister 2009 fast genauso viel Steuergeld abgeliefert, wie im Rekord-Jahr davor. Die automotiven Steuern und Abgaben haben im Krisenjahr 2009 das zweithöchste Niveau aller Zeiten erreicht. Es gibt hier keinen Grund für Steuererhöhungen, stellt der ARBÖ mit Blick auf den Budgetvollzug 2009 fest.

Weitere Steuerbelastung lehnt der ARBÖ ab

Eine weitere Steuerbelastung für Autofahrerinnen und Autofahrer lehnt der ARBÖ ab, insbesondere eine weitere Anhebung der bereits zweimal erhöhten Mineralölsteuer, der die untersten Einkommensschichten und Pendler am meisten trifft.

Um 2,5 Prozent mehr als im Jahr 2007

Allein die vier wichtigsten Steuern (Mineralölsteuer, motorbezogene Versicherungssteuer, Normverbrauchsabgabe und Kraftzeugsteuer) spülten dem Finanzminister im abgelaufenem Jahr 5,83 Milliarden Euro in die Kassa. Das ist um 2,5 Prozent mehr als im Jahr 2007 und um nur 1,5 Prozent (oder 91 Millionen Euro) weniger als im Rekord-Jahr 2008, rechnet der ARBÖ vor.



Steuer

2008

2009

Abweichung

Mineralölsteuer

3.893,9

3.800,4

- 93,5

motorbez. Versicherungssteuer

1.474,8

1.520,8

+ 46,0

Normverbrauchsabgabe

471,9

437,0

- 34,9

Kraftfahrzeugsteuer

77,1

68,4

- 8,7

Summe

5.917,7

5.826,6

- 91,1

(in Mio. Euro)


Zum Vergleich:

Einnahmen des Finanzministers aus diesen vier Steuerkategorien in den vergangenen Jahren:

2007: 5,684 Mrd.

2006: 5.560 Mrd.

2005: 5.519 Mrd.

2004: 5.488 Mrd.

2003: 5.248 Mrd.

2002: 4.997 Mrd.

2001: 4.672 Mrd.

2000: 4.350 Mrd.