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Nebelpunkte dringend auffrischen 04.10.2007

ASFINAG mit Farbkübel, Autofahrer mental


Wenn Nebelschwaden um Stoßstangen "wabbeln", sollen Nebelpunkte Autofahrern helfen, die richtige Fahrgeschwindigkeit zu wählen. Doch die weißen aufgemalten Halbkreise, zu finden in nebelverdächtigen Zonen rechts neben dem ersten Autobahnstreifen, sind manchmal auch bei hervorragender Sicht nicht erkennbar, musste der ARBÖ bei einer Stichprobe auf den heimischen Autobahnen feststellen. Besonders arg ist die Situation auf der Westautobahn (A1) im oberösterreichischen Seengebiet, welches ja zu Österreichs Nebelzonen zählt.  

Der ARBÖ appelliert an die ASFINAG, alle Nebelpunkte systematisch zu kontrollieren und - bei Bedarf - mit neuer Farbe aufzufrischen. Besonders jetzt in der Nebelzeit.  

Das Nebelpunkte-System auf der Autobahn funktioniert übrigens denkbar einfach, so der ARBÖ: Solange Autofahrer drei im Abstand von jeweils 33 Meter hintereinander aufgemalte Halbkreise sehen, darf Tempo 130 km/h gefahren werden. Erkennt man nur mehr zwei Halbkreise, muss die Geschwindigkeit auf 60 km/h gedrosselt werden. Wer nur mehr einen einzigen Punkt sieht, darf nicht schneller als 40 km/h fahren.

Richtiges Verhalten im Nebel:
* Abblendlicht einschalten
* Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten einschalten (mit Ausnahme bei Kolonnenverkehr)
* Möglichst weit rechts fahren
* Geschwindigkeit reduzieren und unbedingt der Sichtweite anpassen
* Schon vor einer Nebelbank bremsen
* Abstand halten - mindestens drei Sekunden bis zum Vordermann
* Rechtzeitig Scheibenwischer einschalten
* Besondere Vorsicht bei Baustellen! Markierungen und  Verkehrsführungen können bei Nebel schlecht erkennbar werden!